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Ankauf aus großer GARTEN-Austellung:
Flowers No. 7

Flowers No. 7 von Hiroyuki Masuyama blühen dauerhaft im Staatlichen Museum Schwerin

Die Ausstellung GARTEN hat ihre Pforten zeitgleich mit der BUGA geschlossen – eines der schönsten Werke der Ausstellung Digitale Gärten wird aber nicht die Heimreise antreten, sondern dauerhaft im Staatlichen Museum die Sammlungen bereichern:

Die speziell für die Ausstellung Digitale Gärten realisierte Arbeit Flowers No. 7 des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyama konnte durch die großzügige Unterstützung der WV Energie AG und den Verein der Freunde des Museums e. V. erworben werden. Mit diesem Ankauf setzt das Schweriner Museum sein Engagement für aktuelle internationale Positionen im Bereich der Neuen Medien fort.

Der 1968 in Tsukuba (Japan) geborene Künstler studierte Malerei und Wandmalerei an der Fine Arts and Music University in Tokyo. Von 1995 bis 1998 setzte er mit einem DAAD-Stipendium an der Kunstakademie Düsseldorf seine Ausbildung fort. Daran schloss sich ein Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln an.
Flowers No 7 besteht aus einer Auswahl von ca. 250 Fotos aus einem Konvolut von 1.500 digitalen Naturaufnahmen. Die von Masuyama geschaffene Phantasiewiese vereinigt mit Hilfe einer computergenerierten Bildbearbeitung alle vier Jahreszeiten in einem Bild und setzt den seit Jahrhunderten das Leben der Menschen bestimmenden Zyklus außer Kraft. Vergleichbar mit Caspar David Friedrich konstruiert Masuyama seine Wiesenlandschaft aus mehreren Naturansichten. Die vom Künstler geschaffene Gleichzeitigkeit und –förmigkeit unterschiedlicher Jahreszeiten regt den Betrachter dazu an, über die Auflösung des über Jahrhunderte tradierten Raum- und Zeitempfindens nachzudenken.
Hiroyuki Masuyama lebt und arbeitet in Deutschland und Japan.

Abbildung
Hiroyuki Masuyama
Flowers No. 7, 2009
252 x 407 x 20 cm
Leuchtkasten

Marie Hager
Marktleben in Wismar,
l auf Leinwand
66 x 75 cm
Foto: E. Walford